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Wasser sparen

Trinkwasser ist in erster Linie ein Lebensmittel, obwohl wir es auch für viele andere Zwecke gebrauchen. Gedankenlosigkeit oder Leichtsinn führen oft zu unnützer Verschwendung. Selbst kleine Mengen summieren sich im Laufe der Zeit zu einem ansehnlichen Wasserfluss. Denken Sie daran, dass ein sparsamer Umgang mit dem Trinkwasser die Grundwasserreserven schont. Außerdem entlastet er die Haushaltskasse. Wenn Sie unsere folgenden Hinweise beachten, brauchen Sie nicht auf den gewohnten Wasserkomfort zu verzichten.

Unsere Tipps, wie Sie aktiv Wasser sparen können.

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Wasserspar-Tipps!
  • Tropfender Hahn:
    Schließen Sie den Wasserhahn immer richtig. Bei einem Tropfen pro Sekunde ist bereits in einer Stunde eine 0,7 Liter-Flasche gefüllt. Laufende Wasserhähne verlieren in 24 Stunden rund 200 Liter Wasser. Wenn Dichtungen brüchig geworden sind, sollten sie schleunigst ausgewechselt werden.
  • Laufendes WC:
    In einzelnen Fällen sind schon bis zu 20 Liter Wasserverlust in der Stunde gemessen worden. Das sind pro Jahr 200 Kubikmeter. Dichtungen und Einstellungen der Mechanik prüfen.
  • Baden:
    Für ein Vollbad werden 150 bis 200 Liter benötigt. Beim Duschen brauchen Sie höchstens ein Drittel und sind ebenso sauber und erfrischt.
  • Rasieren und Zähne putzen:
    Beim Nassrasieren oder Zähneputzen ständig den Wasserhahn laufen zu lassen, vergeudet sinnlos das kostbare Nass.
  • Flaschen kühlen:
    Getränkekühlung unter dem laufenden Wasserhahn ist die reine Verschwendung. Der Kühlschrank arbeitet schneller und besser.
  • Kochen:
    Nehmen Sie nur so viel Wasser, wie Sie für die Zubereitung von Speisen unbedingt brauchen. Heißwasser für eine Tasse Tee holt man nicht aus dem Boiler. Kleingeräte und die richtige Menge helfen sparen - auch Energie.
  • Waschen und Geschirr spülen:
    Nutzen Sie die Kapazität der Geräte immer voll aus. Für drei Oberhemden oder vier Teller sollte kein Gerät eingeschaltet werden. Achten Sie beim Kauf neuer Geräte auf die Verbrauchsangaben.
  • Lecksuche:
    Die meisten Wasserleitungen sind in Grundstücken und Häusern nicht zu sehen. Undichtigkeiten können daher lange verborgen bleiben. Schließen Sie alle Verbrauchsstellen und prüfen Sie, ob der Zähler dann zum Stillstand kommt. Leckt es nicht im Haus, kann der Hausanschluss zwischen Straße und Gebäude betroffen sein.
Wassersparende Armaturen
  • Durchflussmengenbegrenzer:
    Dies ist ein einfaches und billiges Zusatzteil, das sich auf den Auslauf aller neueren Wasserhähne schrauben lässt. Je nach Querschnitt kann man 20-50 % Wasser sparen. Am besten kombinieren Sie den Durchflussmengenbegrenzer mit einem Luftsprudler (auch in einem Stück erhältlich). Dann vergrößert sich der Volumenstrom und das Händewaschen wird angenehmer.
  • Einhebelmischer:
    Warmwasser-Mischen mit zwei Wasserhähnen bringt Vorlauf- und Nachregelverluste, bis gleichmäßig Wasser mit der gewünschten Temperatur fließt. Einhebelmischer bringen schneller das gewünschte Ergebnis. Beim Duschen entfällt das Nachregeln nach dem Einseifen. Das spart rund elf Liter pro Dusche. Bis zu 18 Liter pro Duschvorgang lassen sich sparen, wenn man den Einhandmischer mit einem Thermostaten kombiniert.
    Denken Sie daran, dass ein Kubikmeter Duschwasser mit 40°C über EURO 7,50 kostet. Auch wenn Sie keinen Thermostaten haben, sollten Sie Spar-Duschköpfe benutzen. Sie verbrauchen nur etwa die Hälfte von so genannten Komfort-Duschen.
  • WC:
    Neuerdings sind Spülkästen erhältlich, bei denen der Spülvorgang unterbrochen werden kann. Auch ältere Spülkästen können mit handelsüblichen Nachrüstsätzen für bedarfsgerechte Spülmengen umgebaut werden. Bei ganz alten Kästen hilft eine Beschwerung der Glocke. Aber achten Sie darauf, dass bei zu geringen Spülmengen die Abflussleitungen verstopfen können!
Aktiv die Umwelt schützen.
  • Waschmitteldosierung:
    Nicht auf möglichst viel Waschmittel kommt es an, sondern auf die richtige Dosierung. Sie richtet sich nach dem Härtebereich des Wassers in Ihrem Wohngebiet. Die Dosierempfehlungen auf den Waschmittelpackungen sind nach den drei einzelnen Härtebereichen unterteilt. In Neustadt ist dies der Härtebereich 3.
    Waschmittel enthalten Phosphat als "Härtebinder". Phosphat wird in den Kläranlagen nur teilweise entfernt und gelangt deshalb in großen Mengen in die Gewässer, die dadurch "überdüngt" werden. Der vermehrte Pflanzenwuchs führt beim Absterben zu einem starken Sauerstoffverbrauch, so dass die Gewässer "umkippen" können. Ein sparsamer Waschmittelverbrauch ist also ein Beitrag zum Umweltschutz.
  • Abfallbeseitigung:
    Die Toilette ist kein Abfallbecken. Vermeiden Sie vor allem, aggressive und umweltschädliche Chemikalien wie Reinigungs- und Lösungsmittel einfach ins sie zu spülen. Auch Farbreste, Öl und ähnliches führen zu starken Belastungen der Kläranlagen. Sammeln Sie solche Reste in größeren Behältern und informieren Sie sich über die Möglichkeiten zur Sondermüllbeseitigung.
Strom-Notdienst: 0 45 61 / 51 10 - 250
Gas-, Wasser- und Wärme-Notdienst: 0 45 61 / 51 10 - 350
Abwasser-Notdienst: 0 45 61 / 51 10 - 450
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